Gemeindeentwicklung Penzing IV

Vorstände AK

Von links: Helmut Fichtl u. Dr. Andreas Findeisen aus Oberbergen, Raimund Dietmaier u. Theobald Häckl aus Ramsach, Marcus Spöttl u. Rainer Wende aus Untermühlhausen, Bernd Schmidt u. Gerald Schneider aus Epfenhausen, Johannes Erhard und Brunhilde Mai

Vom Beschluss-Marathon zur guten Aussicht

 

Die frisch gewählten Mitglieder des Vorstandes der Gemeindeentwicklung Penzing hatten sich die erste Vorstandssitzung sicher anders vorgestellt. Statt gleich die umfangreiche Projektliste in Angriff zu nehmen, mussten sie eine elfseitige Beschlussvorlage durcharbeiten, als Basis für eine gute Zusammenarbeit. Dazu mussten sie unter anderem den Beitritt zum Verband für Ländliche Entwicklung Oberbayern (VLE) beschließen, die Höhe der Aufwandsentschädigungen für die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder, Hand- und Spanndienst festsetzen und Formalien für die gemeinsamen Sitzungen besprechen. Der VLE wird für die Teilnehmergemeinschaft (TG) die Kassen- und Buchführung übernehmen und sie während der Bauphasen als Ingenieur- und Baubüro unterstützen. Zusätzlich wurden für jeden Ortsteil Wegebau- und Pflanzmeister bestellt. Sie haben die Aufgaben die Bau- und Pflanzmaßnahmen im Verfahren zu begleiten, sodass immer ein Ansprechpartner vor Ort präsent ist.

 

 

 

Als Wegebau- und Pflanzmeister wurden bestellt:

 

Wegebaumeister Epfenhausen: Bernd Schmidt, Stellvertreter: Gerald Schneider

Wegebaumeister Oberbergen: Helmut Fichtl, Stellvertreter: Dr. Andreas Findeisen

Wegebaumeister Ramsach: Raimund Dietmaier, Stellvertreter: Theobald Häckl

Wegebaumeister Untermühlhausen: Markus Spöttl, Stellvertreter: Rainer Wende

Pflanzmeister für alle Ortsteile: Rainer Wende, Stellvertreter Dr. Andreas Findeisen.

 

Die Niederschrift der ersten Vorstandsitzung wird Ende April öffentlich bekannt ge-macht und liegt daraufhin zwei Wochen lang in der Gemeinde Penzing aus. Dort können sich alle Bürgerinnen und Bürgern detailliert über die Sitzung informieren.

 

Der Vorstand hat nun 13 Jahre Zeit den umfassenden Maßnahmenkatalog, das Er-gebnis der intensiven Vorbereitungsphase, in enger Abstimmung mit der Gemeinde Penzing in die Tat umzusetzen. Er sieht sich als Team, das vertrauensvoll und offen zusammenarbeitet.

Auch die gute Zusammenarbeit von Vorstand, Gemeinderat, Gemeindeverwaltung und Arbeitskreisen entscheidet über den Erfolg der Gemeindeentwicklung. Bei einem gemeinsamen Treffen im Sommer 2016 werden die Gruppen daher ihre Zusammenarbeit organisieren.

Dabei werden sie zugleich erste Dorferneuerungsmaßnahmen für die Umsetzung in den vier Ortsteilen Epfenhausen (E), Oberbergen (O), Ramsach (R) und Untermühl-hausen (U) auswählen. Neben der Dorferneuerung umfasst die Gemeindeentwick-lung Penzing außerdem die Arbeitsfelder Flurneuordnung und Innenentwicklung.

 

 

Penzing IV heißt das Verfahren übrigens, weil der Gemeindeentwicklung bereits drei Flurbereinigungen im Gemeindegebiet vorausgingen.

 

Im Bereich der Flurneuordnung wird vom 13. bis 24. Juni 2016 der Stillerhofweg neu vermessen und die Besitzverhältnisse geregelt. Die Anlieger werden in den kommenden Wochen eine Einladung zu einem persönlichen Abmarkungstermin und genauere Informationen erhalten.

 

Die Gemeinde Penzing hat sich in den vier Ortsteilen auf einen spannenden Weg gemacht, der hoffentlich kein anstrengender Marathon wird, sondern eine erfrischende Bergtour mit guten (Erfolgs-)Aussichten.

 

München im März 2016

Brunhilde Mai

Vorsitzende des Vorstands Gemeindeentwicklung Penzing IV

 

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